Der Steinkauz
Steinkauzkartierung
Ab Februar bis April ist die Balzzeit der Steinkäuze. Die
Steinkauzkartierung wird seit 2001 jährlich im Februar,
März und April über die gesamte Fläche von
Xanten durchgeführt. Dabei wird an ca. 200 Stellen
verhört. Der Bereichder Ortsgruppe Xanten geht
von der Reeser Schanz bis nach Birten. Die zu
verhörende Fläche beträgt 72 km2.

Karl Heinz Alshut mit Klangattrappe

Kartenausschnitt vom Stadtbereich Xanten mit Verhörpunkten
(lila Punkte = Steinkauzstandort)
Um herauszufinden, wo sich die Käuze aufhalten, gehen wir ab 22.00 bis
24.00 Uhr (wegen des Verkehrslärms) mit Kassettenrekorder und
dem aufgespielten Balzruf auf die Suche. Mehrmalig wird der Balzruf
mit Hörpausen abgespielt. Meldet sich der Kauz (er verteidigt durch
lautstarke Balzrufe sein Revier) wird er mit Gauss-Krüger
Koordinaten in die topografische Karte eingetragen. Normalerweise
soll dieser Vorgang zweimal durchgeführt werden und dann die
Daten abgeglichen werden. Das ist für uns aus Zeitgründen nicht
machbar. Wir haben festgestellt, das sich die am Vortag verhörten
Käuze, bis zu einer Entfernung von 5 km nochmals melden.
Das ist dann unsere Bestätigung des Steinkauzstandortes.
Diese Daten werden dann an den NABU-NRW und die Biologische
Station Wesel weitergeleitet. Dort werden die Daten vom gesamten
Kreis Wesel zusammengefasst und zur LANUV nach
Recklinghausen weitergeleitet. Bei der LANUV werden
sie für ganz NRW zusammengefasst.

Kartenausschnitt vom Stadtbereich Xanten mit Steinkauzstandorten
roter Punkt=Steinkauzpaar,
Ansprechpartner :
Gerd Böllerschen Telefon : 02801 705503
email: gerd.boellerschen@freenet.de
Karl-Heinz Alshut email: aalshut@t-online.de
Torsten Neumann
email: torsten_neumann@web.de
Daniel Winkelmann
email: d.winkelmann@freenet.de
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Service
Treffen der Steinkauzfreunde
Am 30.11.2011 um 19.30 Uhr trafen sich die Steinkauzfreunde erstmals zu einem Informationsaustausch im NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11. Es waren 70 interessierte Steinkauzfreunde gekommen. Nach der Vorstellung unserer Steinkauzarbeit mit der Dokumentation in Xanten wurde heftig diskutiert. Die größte Sorge Aller ist der Rückgang der Grünlandflächen durch zu starken Maisanbau. Alle befürchteten ein Rückgang nicht nur des Steinkauzes sonder die Artenvielfalt insgesamt steht auf dem Spiel. Auch ist eine Gesamterfassung des Steinkauzes im gesamten Kreis Wesel geplant. Ansprechpartnerin ist Stefanie Krüssman.
Steinkauz in Not
Bei der begonnenen Brutkontrolle in 2010 hat sich eine Nisthilfe durch den Riss eines Befestigungsbandes um 90 Grad gedreht. Trotzdem wurde in dieser Nisthilfe auch in diesem Jahr wieder gebrütet. Das ist der Beweis, das wir ein Mangel an Brutmöglichkeiten für Steinkäuze haben.
Bild: Daniel Winkelmann
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