Kurzberichte

 

aus 2009-20011

 

 

 Kurzberichte 2011

Verletzte Fledermaus aufgefunden

Vor Ostern brachte mir unser Nachbar eine verletzte Fledermaus. Es war ein graues Langohr. Ein Ohr war fast ganz abgebissen. Als erstes versuchte ich ihr Wasser zu geben. Aber das nahm sie schon nicht mehr an. Ich rief unseren Fledermausfachmann Herrn Fellmannn an. Erholte die Fledermaus ab. Leider konnte auch er ihr nicht mehr helfen. Vermutlich war sie von einer Katze verletzt worden.

 

Wieder über 1000 Einsprüche gegen das Bioenergiezentrum Xanten

Der Bürgermeister gab bekannt, dass im Rahmen d er Offenlage es wiederum rund 1000 Einwendungen gegeben habe. Die Einwendungen zum vorhabensbezogenem Bebauungsplan Nr.14 wer d en demnächst im Planungs- und Umweltausschuss, sowie im Rat d er Stadt Xanten behandelt. Die Bürger dieser Stadt wollen keine Biogasanlage draußen in der Natur

 

 

Illegale Rodung im Naturschutzgebiet für das Bioenergiezentrum Xanten
In einer illegalen Aktion wurden in einem Naturschutzgebiet am Urselmannsweg in Xanten jetzt etwa 30 Bäume gefällt und in großem Umfang unerlaubt Hecken zurückgeschnitten. Auf Nachfrage im Umwelt- und Planungsausschuss des Kreises Wesel am Mittwoch dieser Woche bestätigte die Kreisverwaltung Wesel, dass hierfür keine Genehmigung wie erforderlich vorliegt. Die Untere Landschaftsbehörde hat ein Verfahren gegen die Verursacher der illegalen Fällaktion eingeleitet. Die Rodungen stehen offensichtlich im Zusammenhang mit dem geplanten Bioenergie Zentrum Xanten. Die Naturschutzfläche ist als Ausgleichsfläche für die Maßnahme auf dem ehemaligen Militärgelände am Urselmannsweg vorgesehen. Obwohl hier bis jetzt keine einzige Genehmigung vorliegt, hat man wieder einmal in "bewährter" Manier Fakten geschaffen. Nach einer ersten Begutachtung der gefällten Bäume durch den NABU Xanten sind möglicherweise auch streng geschützte Arten (Schwarzpappel) und Kopfweiden mit mehreren Metern Stammumfang in einer Nacht- und Nebelaktion beseitigt worden.  Dies hat mit Landschaftspflege nichts zu tun und erschüttert zum wiederholten Mal den Glauben in die Seriosität der Betreiber des BioEnergiezentrum Xanten (BEX).

 


HBV Lüttingen hilft bei der Kopfbaumpflege

Wie jedes Jahr hilft uns der Heimat- und Bürgerverein bei der Kopfbaumpflege. Von uns wurde an zwei Wochenenden aus Sicherheitsgründen schon Köpfe geschnitten damit keine Helfer unter Bäumen arbeiten an denen noch gesägt wird. Am letzten Samstag war dann der Großeinsatz. Mit 23 Mann wurde an allen Ecken angepackt. 28 große alte Weiden wurden geschnitten, zersägt und das Schnittgut säuberlich geschichtet. Trotz der schweren körperlichen Arbeit wurde immer noch ein Späßchen  gemacht. Zwischendurch brachte die Grundstücksbesitzerin, Frau Sandlos, selbstgebackenen Kuchen. Nach der Arbeit gab es wie immer die traditionelle Erbsensuppe, die Frau Hermsen sehr lecker vorbereitet hatte. 

                               

 

 

 

 

 

 

 

            Hmmm, der Kuchen von Frau Sandlos schmeckt

                    nach getahner Arbeit schmeckt ein Bier

            auch die Erbsensuppe mit Würstchen schmeckte wieder gut

 

Bilder: Ludger Rodermond

 

 

 

Kurzberichte 2010

 

Jungschwan wieder aufgepäppelt

Abends am 12. Februar brachte mir unsere Nachbarin einen völlig entkräfteten Jungschwan an die Haustüre. Ich hatte keine Ahnung, was das Tier frisst. Nach Rücksprache mit unserem Experten Wilfried Zehner aus Dinslaken bekam er gekochte Kartoffeln mit Haferflocken, etwas Toastbrot  und Wasser und er wurde notdürftig in der Garage untergebracht. Am anderen Tag wurde er in einen schnell gebauten Verschlag  untergebracht. Er hatte nachts nur das Brot gefressen. Dann probierte ich es zusätzlich mit eingeweichtem Hühnerfutter (geschroteter Mais, Hafer und Weizen) und fein geschnittenem Salat. Zusätzlich holte ich von einem Bauer noch Silage mit Heu. Das fraß er dann sehr gerne. Nun kann er auch schon wieder stehen und er frisst auch selbstständig Gras. Heute, am 1. März 2010, habe ich den Schwan wieder am Altrhein ausgesetzt. Kaum hatte er das Wasser entdeckt war er nicht mehr zu halten. Über eine halbe Stunde wurde ausgiebig gebadet und das Gefieder geputzt. Hoffentlich findet er sich wieder in der Natur zurecht.

 

 

Starke Steinkauzbrut in 2010

In der diesjährigen Brutkontrolle 2010 haben wir 95 junge Steinkäuze gezählt. Das sind über 30 junge Steinkäuze mehr als in den letzten Jahren (normaler Durchschnitt 60-65 Junge/Jahr). An zwei Stellen haben wir sogar 5 Junge in den Nisthilfen.

Karl-Heinz Alshut, Daniel Winkelmann  u. Gerd Böllerschen  

 

 

Turmfalkenbrutkasten angebracht

Da sich seit einiger Zeit sich ein Turmfalke am NaturForum Bislicher Insel aufhält haben wir mit Genehmigung des Eigentümers eine Nisthöhle angebracht. 

 

 

Steinkauz in Not

Bei der begonnenen Brutkontrolle in 2010  hat sich eine Nisthilfe durch den Riss eines Befestigungsbandes um 90 Grad gedreht. Trotzdem wurde in dieser Nisthilfe auch in diesem Jahr wieder gebrütet. Das ist der Beweis, das wir ein Mangel an Brutmöglichkeiten für Steinkäuze haben.

Bild: Daniel Winkelmann

 

 

 

Kurzberichte 2009

Film einer Steinkauzbrut

Im Jahr 2006 haben wir mit Genehmigung der Unteren Landschaftsbehörde eine Steinkauzbrut mit einer Minikamera beobachtet. Hieraus sind 2 Filme entstanden. Einer von 40 Minuten und der Zweite von 15 Minuten. Diese Filme sind auf CD' s und können bei uns für 7 € plus Porto erworben werden.

 

 

23 tote Mäuse in Voratshöhle

Bei der diesjährigen schon angefangenen Brutkontrolle im Bereich Xanten haben wir auf einer Streuobstwiese, auf der eigentlich jedes Jahr ein Steinkauzpaar brütet, einen besonderen Fund gemacht. Auf dieser Wiese stehen sonst immer ganzjährig Pferde. Dieses Jahr hat der Bauer aber das  Gras zu Heu gemacht. Dieses hat er vor einer Woche geerntet. Da hat wohl der Steinkauz zugeschlagen und 23 Mäuse gefangen und in seiner Höhle als Vorrat abgelegt. So viele Nahrung haben wir noch nie in einer Nisthilfe gehabt. Leider war auch auf dieser Wiese dieses Jahr keine Brut.  

Ps: In diesem Jahr haben wir in den Nisthilfen sehr viele Vogelfedern (meistens von Amseln) gefunden. Wir vermuten, dass durch den strengeren Winter mit über 14 Tagen Frost  die Steinkäuze nicht mehr genug Nahrung am Boden gefunden haben und dadurch vermehrt Vögel gefangen haben.

Die Steinkauzbruten sind in diesem Jahr  sehr zurückgegangen. Viele Nisthilfen, die alle Jahre mit Jungen belegt waren sind leer.

 Karl-Heinz Alshut Gerd Böllerschen

 

 

 

 

 

 


 

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